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Dwahl Khul: Synchronisation

von Dwahl Khul durch Catherine Weser, 29.05.2022
Vorübersetzt von DeepL, korrigiert von Gerhard Hübgen


Synchronisation ist definiert als die Koordinierung von zwei oder mehr Dingen, damit sie zur gleichen Zeit oder im gleichen Rhythmus ablaufen. Es gibt viele Beispiele dafür, z. B. verwendet ein Orchester einen Dirigenten, der dafür sorgt, dass die einzelnen Musiker im gleichen Takt spielen. Du und dein Freund stellt beide auf eurem Handy passende Timer ein. Systeme, bei denen alle Teile in Synchronisation arbeiten, werden als synchron bezeichnet, Systeme, bei denen dies nicht der Fall ist, sind asynchron.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass die Synchronisation von einer bewussten Vereinbarung zwischen allen Beteiligten abhängt. Im Falle des Orchesters wollen alle Musiker synchron sein und den Anweisungen des Dirigenten folgen. Es gibt jedoch viele Beispiele für Objekte, die von Natur aus dazu neigen, sich zu synchronisieren: Grillen singen gemeinsam, Glühwürmchen blinken gemeinsam auf und ab, und Pendel schwingen im Gleichklang, wenn sie nebeneinander stehen. Weder Grillen, Glühwürmchen noch Pendel treffen Vereinbarungen oder haben Dirigenten.

Die Synchronisierung von rhythmischen Dingen organisiert sich selbst und verstärkt sich selbst. Wenn die Dinge einmal synchronisiert sind, gibt es für sie kaum einen Grund, davon abzuweichen, sodass synchronisierte Objekte sehr stabil und zuverlässig sind. Der Einfluss, der die Synchronisation auszulösen scheint, kann alles Mögliche sein, und Systeme von Dingen, die einen Rhythmus haben, synchronisieren sich meistens natürlich und spontan.

In Computersimulationen der Synchronisationswissenschaft tritt häufig eine Mischung aus Synchronität und Asynchronität auf. Ein Zustand, der viele exotische Formen der Synchronisation mit Bereichen von Zufälligkeit und Asynchronität enthält, wird als Chimären-Zustand bezeichnet. Das Bewusstsein kann als ein kompliziertes und empfindliches Gleichgewicht von Synchronisation und Asynchronisation verstanden werden und wird aus unserer Perspektive immer eine Chimäre sein - unvereinbare Teile, die ein kongruentes Ganzes zu ergeben scheinen.

Wenn du nach innen schaust und tief eintauchst, wirst du wahrscheinlich Ideen und Gefühle entdecken, die mit deiner Welt synchron zu sein scheinen, und ebenso viele Ideen und Gefühle, die mit deiner Welt nicht synchron zu sein scheinen. In der menschlichen Welt der Dualität ist sogar die Synchronität ein Verständnis, das ohne ihren Partner, die Asynchronität, nicht existieren kann. Du findest, dass Neuronen in bestimmten Mustern feuern, dass Herzschläge sich mit anderen Herzschlägen synchronisieren. Doch eine völlige Synchronisierung aller Aspekte des Selbst ist unmöglich und wird immer unerreichbar sein.

Die Synchronisierung erfordert, dass unterschiedliche und getrennte Aspekte eines Systems als solche definiert werden. Man braucht zwei, um Tango zu tanzen, und Dualität, um zu synchronisieren. Der Punkt, auf den wir hinauswollen, ist, dass Synchronisation mit "Alles Was Ist" kein Ein-Leben-Bewusstsein ist. Sie ist auch kein Anzeichen für eine Bewegung in Richtung Ein-Leben-Bewusstsein. Das Bewusstsein ist oft synchron mit Allem-Was-Ist, aber es kann genauso gut sein, dass es zu bestimmten Zeitpunkten in Zeit und Raum des täglichen Lebens "nicht synchron" ist. Das ist die chimärenhafte Natur des Bewusstseins. Das ist das Geheimnis von "Alles Was Ist".

Synchronizitäten treten auf, wenn Synchronität anerkannt und als überall vorhanden erkannt wird, und wenn Asynchronität als notwendig für die Existenz von Synchronität erkannt wird. Synchronie und Asynchronie bedingen sich gegenseitig. Ein-Leben-Bewusstsein (One Life Awareness) ist nicht davon abhängig, ob du Synchronie oder Asynchronie findest. Ein-Leben-Bewusstsein ist einfach da. Nicht-Dualität ist die Erkenntnis, dass hinter der Vielfalt und Verschiedenheit der Lebenserfahrung eine unendliche und unteilbare Realität oder das Eine Lebensbewusstsein steht. Gegenwärtig zu sein, der zu sein, der man ist, oder einfach nur zu sein, kann einem erlauben, zu spüren, dass Synchronität letztlich nichts ist, was man zu erreichen versucht, noch ist Asynchronität etwas, was man vermeiden sollte. Alles, was ist, IST einfach, und alles ist Ein-Leben.


Zum Original: Synchronization




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